Was ist Hypnose?

Wusstest du, dass du dich mehrmals täglich in einem leichten Trance-Zustand befindest? Ja, tatsächlich erleben wir alle diesen Zustand ohne, dass es uns bewusst ist. Ein solcher Moment ist gleich nach dem Aufwachen am Morgen, wenn wir schlaftrunken, ohne zu überlegen zur Kaffeemaschine schreiten und ohne dies bewusst geplant zu haben, den Knopf betätigen. Noch anschaulicher erlebt man einen tranceähnlichen Zustand zum Beispiel, wenn wir in einen spannenden Roman vertieft sind und uns während des Lesens gar nicht mehr des Buches bewusst sind, sondern vollkommen von der Geschichte absorbiert werden. Aber auch wenn wir im Kino sitzen, uns einen Film anschauen und das Kino um uns herum schlich weg vergessen. Das ist ein Zustand, in dem wir sehr fokussiert, sehr konzentriert sind und die Aussenreize gar nicht mehr scharf wahrnehmen. So ähnlich etwa geschieht das auch in der Hypnose-Sitzung. Hypnose ist weder Hokuspokus noch führt sie zu Willenlosigkeit. Es ist ein Bewusstseinszustand, der uns hilft, den Fokus auf unser Inneres zu richten, um damit beispielsweise Ängste und Blockaden zu lösen oder an belastenden Themen zu arbeiten. Denn unser Unterbewusstsein kennt denn Weg ans Ziel. Wir Hypnose-Therapeuten führen lediglich durch den Prozess. Die Lösung steckt bereits in dir! Wenn du mehr wissen möchtest, gebe ich dir gerne Auskunft.

 

 

 

Eine der besten Hypnose-Definitionen liefert Wikipedia, die OpenSource-Enzyklopädie:

Als Hypnose wird ein Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance bezeichnet, welche durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung gekennzeichnet ist; die Begriffe „Hypnose“ und „hypnotische Trance“ werden häufig synonym verwendet. In diesem Zustand sind sowohl die Ansprechbarkeit des Unbewussten als auch die Konzentration auf eine bestimmte Sache stark erhöht, die Kritikfähigkeit des Bewusstseins in gleichem Maße reduziert. Dadurch können bestimmte Phänomene verstärkt oder überhaupt erst wahrgenommen werden, wie beispielsweise Änderungen des Bewusstseins und des Gedächtnisses, Kontrolle des vegetativen Nervensystems, vermehrte Empfänglichkeit für Suggestionen sowie für normales Bewusstsein ungewöhnliche Reaktionen und Vorstellungen. Die Definition ist nur vage, da die physiologischen Vorgänge noch immer erforscht werden. Der Zustand der Hypnose ähnelt natürlichen, spontan auftretenden Zuständen, die man vor allem beim Einschlafen und Aufwachen sowie bei Tagträumen, konzentriertem Lesen eines Buches oder Schauen eines Films erleben kann: Die Wahrnehmung ist eingeengt und die Konzentration des Bewusstseins auf eine bestimmte Sache gerichtet (das Buch, den Film oder aber die Worte des Hypnotiseurs).